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Willkommen!

Wir freuen uns, dass Sie uns besuchen. Die Protestantische Kirchengemeinde Limburgerhof liegt innerhalb der Metropol-Region Rhein-Neckar und hat etwa 3.200 Mitglieder.

Unsere Gottesdienste

Unsere Gottesdienste finden zur Zeit 14-täglich statt. Damit tragen wir im aktuellen Infektionsgeschehen zur Kontaktreduzierung bei. Die nächsten Gottesdienste finden am Sonntag, den 28. Februar und 14. März statt, jeweils um 10.00 Uhr im Albert-Schweitzer-Haus.

Wir freuen uns, wenn Sie unsere Online-Gottesdienste oder diejenigen unserer Kooperationsgemeinde Mutterstadt besuchen.

ARD und ZDF übertragen Gottesdienste aus verschiedenen Regionen Deutschlands.

Nachrichten aus der Gemeinde

Kennen Sie das auch? Am Gründonnerstag wird etwas Grünes gekocht. Für Viele ist das seit Kindertagen Spinat mit Kartoffeln und Rührei.

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Wir können uns zurzeit nicht wie gewohnt treffen. Aber es gibt technische Möglichkeiten, die einen Hauch von Gemeinschaft vermitteln können. Denn jede und jeder von uns braucht Anregungen, Impulse, um den Alltag zu leben.

 

Wir treffen uns...

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„Ostern in der Tüte“ - das ist eine Tüte mit vier kleinen Tüten für vier Tage in der Osterwoche: Palmsonntag, Gründonnerstag, Karfreitag und Ostern.

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In diesem Jahr können wir nicht zu den Ökumenischen Bibelgesprächen einladen. Deswegen starten wir "Ökumenische Telefonandachten"

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Unser Spendenkonto

Prot. Verwaltungszweckverband Speyer-Germersheim

Sparkasse Vorderpfalz
IBAN DE94 545500100240500405
BIC: LUHSDE6AXXX

Verwendungszweck:
Limburgerhof-Gemeindearbeit oder  Ihre konkrete Spendenabsicht

Meldungen aus dem Evangelischen Pressedienst

Gemeinde aktuell

Hinweise zum Besuch unserer Gottesdienste

- Wir müssen die Kontaktdaten aller Besucherinnen und Besucher dokumentieren und einen Monat lang aufbewahren. Wir können das besser vorbereiten, wenn Sie sich bis donnerstags um 12.00 Uhr im Pfarrbüro anmelden (Di. und Do. von 10.00 bis 12.00 Uhr) telefonisch (60442) oder per Mail pfarrbuero.limburgerhof(at)evkirchepfalz.de Außerhalb dieser Zeiten können Sie sich auch in den Pfarrämtern anmelden. Im Rahmen der zur Verfügung stehenden Plätze können Sie unsere Gottesdienste aber auch spontan besuchen.

- Die aktuellen allgemeinen Hygieneregeln sind einzuhalten: Nutzung von Desinfektionsmitteln, Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske (OP-Maske) oder einer Maske des Standards KN95/N95 oder FFP2, keine erkennbaren Erkältungssymptome. Ebenso gilt das Abstandsgebot. In den Gottesdiensten darf nicht gesungen werden.

--> Zum Online-Gottesdienst aus der Kooperationsregion

Näher als du denkst: jüdisch beziehungsweise christlich

Im Jahr 2021 existiert jüdisches Leben in Deutschland nachweislich seit 1700 Jahren. Ein Edikt aus dem Jahr 321, erlassen vom römischen Kaiser Konstantin gibt Juden das Recht, in Ämter der Stadt Köln berufen zu werden. Seither waren Juden Teil der Gesellschaft im Gebiet des heutigen Deutschlands.Die

Beziehungen in diesen Jahrhunderten waren wechselhaft. Es gab Zeiten, in denen die Frage nach der Religion kein Thema war. Niemand fragte danach, ob ein Arzt, Wissenschaftler, Händler oder Handwerker Jude oder Christ war. Es gab Mischehen, in denen Traditionen aus beiden Religionen gepflegt wurden. Und es gab Familien, in denen Religion – jüdisch wie christlich -  gar keine große Rolle spielte. Die anderen Zeiten gab es auch: Ausgrenzung und Verfolgung, oft mit „christlichen“ Argumenten untermauert.

Ein schweres Erbe, dem wir uns zu stellen haben. In den Jahrzehnten nach dem Holocaust hat man diese Aufgabe von Seiten der Kirche bewusst angenommen und den jüdisch-christlichen Dialog gesucht und gepflegt.

In diesen Jahren ist deutlich geworden, dass man die beste Basis für ein gutes Miteinander legt, indem man einander begegnet und immer besser kennen und verstehen lernt. Aktuell lernen wir, dass diese Haltung im Zusammenleben mit muslimischen Mitbürgern genauso wichtig ist.

Das Zusammenleben von Juden und Christen in unserer Gesellschaft vor dem 2. Weltkrieg hat Spuren hinterlassen. Eine ganze Reihe von Begriffen und Redewendungen aus dem Jiddischen kennen wir bis heute: Man wünscht sich „einen guten Rutsch“ oder man sitzt im „Schlamassel“.

Was uns verloren gegangen ist, ist die Kenntnis um die große Nähe zwischen Judentum und Christentum. Immerhin: Jesus war Jude. Die Heiligen Schriften der Juden haben wir im „Alten Testament“ gesammelt. Und viele Gedankengänge im „Neuen Testament“ und Bräuche des Christentums haben ihre Wurzeln im Denken und der religiösen Praxis des Judentums.

Im Festjahr 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland haben die Kirchen das zum Thema gemacht und laden ein, im Lauf des Jahres die kirchlichen Feste und die Feste im Lebenslauf einmal zueinander in Beziehung zu setzen - „jüdisch beziehungsweise christlich“. Um dann festzustellen: Das ist „näher als du denkst“.

Der Zentralrat der Juden begrüßt diese Aktion im Festjahr ausdrücklich.

Das ganze Jahr hindurch wird jeden Monat mit einem Plakat ein jüdisches Fest oder Thema in den Blick genommen, dem ein christliches Fest oder Thema gegenübergestellt wird. Sowohl Nähe als auch Unterschiedenheit werden dabei erkennbar, Verbindendes und unverwechselbar Eigenes. Im Verstehen kann Verbundenheit wachsen - ein wertvolles Gegengewicht zu den neu aufkommenden antisemitischen Strömungen.

Die Plakate hängen wir in unseren Schaukästen aus. In Gemeindebrief und Amtsblatt sowie auf unserer Homepage veröffentlichen wir Informationen zu den jeweiligen Themen.

Bewahrung der Schöpfung...

...ist ein zentraler Auftrag an uns Christen. In der Aktion "Grüner Gockel"    und mit der Installation einer Fotovoltaikanlage ( Stromerzeugung seit September 2007: 424.000 kWh ) wird dieses Thema aufgegriffen und umgesetzt. Über Einzelheiten informiert unser Umweltbericht

Tageslosung

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine:
Sonntag, 7. März 2021

So mache dich auf und predige ihnen alles, was ich dir gebiete. Jeremia 1,17

Wir predigen nicht uns selbst, sondern Jesus Christus, dass er der Herr ist. 2. Korinther 4,5