Haus der Diakonie

Haus der Diakonie mit breitem Hilfsangebot.

Unsere Kooperationsgemeinden

Bewahrung der Schöpfung...

...ist ein zentraler Auftrag an uns Christen. In der Aktion "Grüner Gockel"    und mit der Installation einer Fotovoltaikanlage ( Stromerzeugung seit September 2007: 291.000 kWh ) wird dieses Thema aufgegriffen und umgesetzt. Über Einzelheiten informiert unser Umweltbericht .

Leitbild

Viva Voce

Unser Spendenkonto

Prot. Verwaltungszweck-verband Speyer-Germersheim / Sparkasse Vorderpfalz / IBAN DE94 545500100240500405 BIC: LUHSDE6AXXX Verwendungszweck: Limburgerhof-Gemeindearbeit oder Ihre konkrete Spendenabsicht

Losung

Losung für Dienstag, 28. Mrz 2017
Tu, was dir vor die Hand kommt; denn Gott ist mit dir.
1.Samuel 10,7

Alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.
Kolosser 3,17

© Evangelische Brüder-Unität

Prot. Kirche Limburgerhof

Kirchenstraße 1 - nächst gelegener größerer Parkplatz: Parkdeck hinter dem Ortszentrum, Chenoverstraße

Denkmalschutz und Neugestaltung

Am 1. Dezember 1926 wurde durch den Landeskirchenrat eine selbstständige Protestantische Kirchengemeinde gebildet. Es dauert lange, bis ein eigener Kirchenbau realisiert werden konnte. Schließlich wurde die Kirche in der Amtszeit von Pfarrer Jakob Jung nach den Plänen des Speyerer Architekten Egon Freyer gebaut. Der erste Spatenstich fand am 28. November 1955 statt, am 6. Januar 1957 die Einweihung.

Dieser Kirchenbau ist charakteristisch für die 1950er Jahre, wobei aber auch historische Motive neu interpretiert werden - z. B. die direkte Beleuchtung des Altars mit einer Tambourkuppel wie im Barock. Der frei stehende Turm ist 31 Meter hoch und erhielt 1958 vier Glocken. Das Motiv des Kirchen-"schiffes" kommt durch die Aufnahme von "Bullaugen" in die Seitenwände der Kirche zum Ausdruck. Das zum Chorraum leicht abfallende Niveau (0,5 Meter) bringt die Konzentration auf Altar und Verkündigung zum Ausdruck. Im Jahr 1992 wurde die Kirche unter Denkmalschutz gestellt.

Schäden am Beton der Schallluken machten in den Jahren 2011-12 eine Neugestaltung des Glockenturms notwendig. In Abstimmung mit dem Denkmalschutz wurde erkannt, dass die ursprünglichen Betonquader bei einer heute üblichen dickeren Betondeckung das Erscheinungsbild verändern würden. Somit ließ sich der ursprüngliche Zustand nicht mehr herstellen. Nach intensiven Beratungen hat man sich für eine Neugestaltung der Schallluken mit Glaslamellen entschieden.

Diese bauliche Neugestaltung machte es möglich, den Turm von innen zu beleuchten. Für die Beleuchtung wurde der Berliner Lichtkünstler Ingo Bracke gewonnen, der eine Verbindung der Turmbeleuchtung mit dem Tambour kreierte. Diese Beleuchtung schaltet sich am Freitag-, Samstag- und Sonntagabend vom Einbruch der Dunkelheit bis 23 Uhr (MEZ) bzw. 24 Uhr (MESZ) ein. Die Lichtfarben richten sich nach den jeweiligen Farben des Kirchenjahres.

Glockenturm und Kirche bis 2012
Glockenturm mit Tambour bis 2012
Der Turmhahn
Glockenturm und Kirche seit Nov. 2012
Glockenturm und Tambour seit Nov. 2012
Der Tambour von innen
Kirchenschiff
Glocken
Altarkreuz

Betonschäden am Tambour führen zu dessen Abbruch

2014 wurden bei Dacharbeiten Schäden an den Betonsäulen des Tambours festgestellt. Ein auf Betonsanierung spezialisiertes Ingenieurbüro wurde beauftragt, ein Gutachten zu erstellen, um den Umfang der Schäden fundiert zu bewerten und ein Sanierungskonzept zu erstellen. Für die anfallenden Arbeiten wurde ein Kostenrahmen von 147.000 Euro kalkuliert, der nach den Ausschreibungsergebnissen auch eingehalten wurde.
Nach den Gerüstbauarbeiten im April waren im Mai die Glaselemente ausgebaut und die Innenverkleidung der Säulen entfernt worden. Ende Mai begann dann am Tambour ganz nach Plan die eigentliche Betonsanierung mit den ersten
Arbeitsschritten. Binnen zwei Tagen zeigte sich, dass die Schäden umfangreicher und tiefgreifender waren, als die Schadensdiagnose hatte vermuten lassen. In einer ersten Analyse nach Begutachtung der Stemmarbeiten sah es danach aus, dass das Sanierungskonzept nur angepasst werden muss und die Arbeiten dann fortgesetzt werden können.
Um das volle Ausmaß der Schäden und der Folgekosten zu
erfassen, wurden die Arbeiten zunächst unterbrochen.
Bei näherer Betrachtung wurde die Sinnhaftigkeit einer Sanierung zunehmend in Frage gestellt, zumal die Kostenentwicklung nahe an einen Neuaufbau des Tambours rückte.
Zuletzt waren es ernstzunehmende Bedenken hinsichtlich der Statik, die uns aus Sicherheitsgründen zu einer schweren Entscheidung genötigt haben:
Dar Tambour kann nicht sinnvoll, standsicher und nachhaltig saniert werden.
Er muss vollständig rückgebaut werden. Dem stimmte schließlich auch der Landesdenkmalschutz zu.

Am 29. Juli 2016 wurde der Abbruch des Tambours der Prot. Kirche durchgeführt. Zahlreiche Bürger beobachteten die Aktion. Ein 130-Tonnen Kran hob genau um 10 Uhr den schadhaften Tambour vom Kirchendach ab. Viele waren in diesem Augenblick tief bewegt, von diesem Gebäudeteil Abschied nehmen zu müssen. Der Tambour wurde auf der Kirchenwiese abgesetzt, so dass der sehr schadhafte Beton der Verwertung zugeführt werden konnte.

Die Lücke im Dach ist mit einem Notdach geschlossen, um in den kommenden Monaten verschiedene Handlungsalternativen und deren Finanzierung zu beraten.

Zum Bericht des Mannheimer Morgen

Zum Bericht der Rheinpfalz

 

 

Orgel

Von 1989 bis 2014 erklang eine Ahlborn-Orgel  BAC 356. Im Sommer 2014 wurde eine Johannus Ecclesia T250 mit 34 Registern neu angeschafft.

Ausblicke vom Turm

Richtung Agrarzentrum
Richtung Schifferstadt mit Wasserturm
Katholische Kirche eingerüstet
Ortszentrum

Verstärkeranlage für Menschen mit Hörgeräten

Heute ist es selbstverständlich, bei Hörschwierigkeiten ein Hörgerät zu tragen. Bereits relativ junge Menschen nehmen diese Hilfe gerne in Anspruch, um sich ihre Aktivität zu erhalten. Moderne Technik hilft, trotz Hörschwierigkeiten aktiv am täglichen Leben teilzuhaben.

Unsere Kirche verfügt über eine Anlage für Hörgerätebesitzer. Dazu muss das Hörgerät auf Induktionsbetrieb vom Akkustikgschäft eingestellt worden sein. Wenn Sie Ihr Gerät in der Kirche dann auf das Programm "Induktionsbetrieb" einstellen, können Sie alles wunderbar mithören.